Chronik Nachschubkompanie 170

Die Geschichte des Kompanie beginnt mit ihrem endgültigen Namen "Nachschubkompanie 170" erst im Jahre 1972, zuvor bestand der Verband als 4./VersBtl 176 bereits in der vorhergehenden Heeresstruktur.

Bereits im Sommer nach dem Aufstellungsjahr fand ein erster Truppenübungsplatzaufenthalt vom 18.05. - 03.06.1973 in BAUMHOLDER statt. Aber nicht nur die Versorger, sondern insgesamt 3.300 Mann der Panzergrenadierbrigade 17 verlegten in diesem Sommer auf den Übungsplatz. Ziel war es hier für die Nachschubkompanie, ihre Fähigkeiten in der Versorgung von Truppenteilen weiter zu optimieren.

Am 03.12.1973 ereignet sich auf dem Güterbahnhof WANDSBEK ein folgenschwerer Unfall, bei dem der Schütze Heinze vom einem LKW 5to TA überfahren wurde, weil der Fahrer ohne Einweiser rückwärts fuhr. Der 15.01.1974 steht im Zeichen des ersten Spießwechsels, HFw Krause übergibt an HFw Schlinke.

Im April 1974 war es auch Zeit, für eine erste Statistik der Kompanie. So wurden im Zeitraum 01.10.1972 - 30.04.1974 84.440 Anforderungen gestellt, die zu 60% sofort erfüllt werden konnten. Im gesamten Zeitraum legte die Kompanie über 700.000 km zurück, was einem Weg einmal zum Mond und zurück entspricht.

Bereits am 29. Juni fand ein Informationstag statt, bei dem sich der Verband den Freunden und der Öffentlichkeit präsentierte. Neben der Fahrzeugschau auf dem Exerzierplatz würden folgende dynamische Anteile gezeigt:

  • Abfüllen von BStf aus TA in Kanister,
  • Umschlag von BStfPaletten auf LKW 10 to mit FAG
  • und das Verladen eines LKW 0,25 to mittels Kran auf einen LKW 10 to.

Der große Andrang blieb leider aus, lediglich 250 - 300 Besucher waren erschienen.

Mit der Umgliederung der Logistikteile im Heer wurde die Nachschubkompanie 170 im Oktober 1992 dem Nachschubbataillon 6 in NEUMÜNSTER unterstellt.