Bundeswehr führt Informationslehrübung „Landoperationen 2016“ durch

von sku (Kommentare: 3)

Die diesjährige Informationslehrübung „Landoperationen 2016“ fand im Zeitraum vom 04. bis 14. Oktober auf den Truppenübungsplätzen Munster Süd und Bergen statt. Bei dieser Großveranstaltung wirkten die Teilstreitkräfte Heer, Streitkräftebasis und Zentraler Sanitätsdienst zusammen.

Anhand von „dynamischen Bildern“ sollte dem Führungsnachwuchs ein Eindruck verschafft werden, welche Tätigkeitsfelder ihr Beruf umfasst. In der Pressemappe heißt es dazu:

„Hauptbedarfsträger der ILÜ Landoperationen 2016 sind die Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) und die Offiziersschule des Heeres (OSH). Absicht ist es, vor allem dem Führungsnachwuchs aller Ebenen den Einsatz von Landstreitkräften, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Fähigkeiten in allen Intensitätsstufen, zu veranschaulichen. Der Schwerpunkt liegt in der praktischen Anwendung von Führungs- und Einsatzgrundsätzen in Landoperationen durch Darstellung von realistischen und einsatznahen Bildern. 

An den Stationen der ILÜ Landoperationen 2016 ca. 1.750 Soldatinnen und Soldaten, ca. 100 Kettenfahrzeuge und ca. 300 Radfahrzeuge eingesetzt.“

Gezeigt wurden am 14. Oktober insgesamt vier Stationen. Zu Beginn bei der Station „Landstreitkräfte im Einsatz“ wurden die am weiteren Tagesablauf beteiligten Fähigkeiten und Gerätschaften präsentiert. Mit dabei war natürlich auch der neue Schützenpanzer Puma.

Es schloss sich die Station „Feldlager mit logistischem Anteil“ an, wo die Besucher einen Eindruck von den vielen verschiedenen Aufgaben und Tätigkeitsgebieten bekamen, die zum Betrieb eines Feldlagers notwendig sind. Hier hat das Spezialpionierregiment 164 aus Husum ein sehr dynamisches und detailreiches Bild geschaffen; an jeder Ecke gab es etwas zu sehen.

An der dritten Station, dem „Rettungszentrum“ wurde eine Rettungsstation der Ebene 2 (vgl. mit einem Kreiskrankenhaus) dargestellt. Der Grundsatz des Sanitätsdienstes, den Soldaten im Einsatz eine dem Heimatland adäquate Behandlung anzubieten, stellt oft eine große Herausforderung dar. Mittels unterschiedlich schwer Verletzter wurde eine leichte Wundversorgung bis hin zu einer (angedeuteten) Operation gezeigt, inkl. Hubschrauberverlegung der Patienten.

Den Abschluss bildete das Gefechtsschießen als „Operation verbundener Kräfte“ auf der Schießbahn 1A auf dem Truppenübungsplatz Bergen. An dieser Station wurde -entgegen der vergangen Jahre- ein Angriffsgefecht gezeigt.

 

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Kommentar von Ulrich Bauer |

Sehr gute Information über ein Übungsunternehmen der BW.
Es wäre schön, wenn es regelmäßig solche Info's über den " Alltag" der BW und deren Gliederungen / Strukturen geben würde, damit auch die '' Alten Hasen / Ehemaligen'' gerade von Aktiven, so einigermaßen auf dem Laufenden gehalten werden.
Vom ehemaligen Dienstherrn kommt ja nichts mehr - `` aus den Augen, aus dem Sinn ``; nicht mal die Gehaltsmitteilung ( Bezügeabrechnung ) ist von der BW, sondern vom Service-Center der General - ZOLLDIREKTION !

Kommentar von Hans-Georg Breuer |

Gebe Ihnen Recht: Als Ehemaliger ist man meist von jeglicher Information über Reformen und Neuerungen abgeschnitten. Habe allerdings in der StOKa Köln, Abteilung Ehemalige und Reservisten, die Erfahrung gemacht, daß dieses die wenigsten interessiert. Sie ziehen es vor, über Krankheiten, Versorgungsgesetze und ihr baldiges Ableben zu reden.

Kommentar von Siegfried Becker |

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